Joachim Zelter stellt neueste Romane vor

Do, 28. Sept. 2017, 20 Uhr
Stadtbibliothek Engen

„Wiedersehen“ und „Briefe aus Amerika“

Der SWR urteilt: Joachim Zelter ist „ein Meister des magischen Humors, ein Wortmagier mit unwiderstehlicher Fabulierfreude und Sprachkraft: unbedingt lesen!“
Der Spiegel: „Joachim Zelter: Einer, der wahrhaft mit Lust mit der Sprache spielt.“

„Wiedersehen“ – ein typischer Zelter: tragikomisch, voller Überraschungen und Esprit!
Lieblingslehrer und Lieblingsschüler treffen sich nach zwanzig Jahre wieder. Doch ihr „Wiedersehen“ läuft zunehmend aus dem Ruder, gerät zu einem zwischenmenschlichen Wahnwitz, zu einem bizarren Alptraum.
In mitreißend komischen Bildern zeichnet Joachim Zelter eine aufschreckende Vision von Schule und Gesellschaft. Geschickt inszeniert Joachim Zelter dieses groteske Szenario und schafft es gleichzeitig, den Leser in die Irre zu führen. Zelter spielt mit Erwartungshaltungen, Projektionen und festgelegten Bildern.
»Wiedersehen« – eine Novelle als ironischer Spiegel der elitären Gesellschaft.

„Briefe aus Amerika“
„Amerika. Das Land sei ein Traum, vielleicht ein schlechter Traum, doch immerhin noch ein Traum. Die größten Geister Deutschlands seien dort hingegangen; die besten Universitäten lägen in Amerika, und in die beste Universität Amerikas, da schickte er mich hin …“ So also, mit diesen Worten wird der Erzähler – frisch promoviert – von einer deutschen Provinzuniversität an die Yale University verschickt. Und da gerät der „Held“ nicht nur in den undurchschaubaren Kosmos einer amerikanischen Eliteuniversität, sondern in ein Amerika der überbordenden Extreme und grotesken Abenteuer.

Joachim Zelter, 1962 in Freiburg geboren, studierte und lehrte englische Literatur in Tübingen und Yale. Lebt in Tübingen und ist seit 1997 freier Schriftsteller. Autor von Romanen, Erzählungen und Theaterstücken, die an zahlreichen deutschen und österreichischen Bühnen gespielt werden.
Zelter erhielt mehrere Stipendien. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet. Mit seinem Roman »Der Ministerpräsident« wurde er 2010 auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis nominiert.