Iris Wolff: „Die Unschärfe der Welt“

Do, 20. Mai, 19.30 Uhr,  digital per Zoom

Autorenlesung mit Iris Wolff: „Die Unschärfe der Welt“
Iris Wolffs neuer, hoch gelobter Roman erzählt die bewegende Geschichte einer Familie aus dem Banat, von der ethnischen und sprachlichen Vielfalt Rumäniens und umreißt eine Umbruchphase Europas: den Fall des Eisernen Vorhangs. Ein großer Generationen- und Familienroman, der auf berückend poetische Weise Verlust und Neuanfang miteinander in Beziehung setzt.
Iris Wolff, geboren in Siebenbürgen, kam mit acht Jahren nach Deutschland. Sie arbeitete mehrere Jahre am Literaturarchiv Marbach.
Der Roman wurde nominiert für den Deutschen Buchpreis 2020, den Bayerischen Buchpreis in der Kategorie Belletristik 2020 sowie den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis 2020. Im März erhielt Iris Wolff den Preis der LiteraTour Nord und im Mai wird sie mit dem Buchpreis der Evangelischen Kirche in Halle / Saale und dem Solothurner Literaturpreis ausgezeichnet.
Der Literaturkritiker Denis Scheck urteilt: »Eine Autorin mit einem traumsicheren Sprachgefühl.«     Bild: ©Annette Hauschild/Ostkreuz

Eingeleitet wird der Abend von Amalie Mbianda Njiki,
Abiturientin am Hegau-Gymnasium Singen, die beim bundesweiten Literatur-Wettbewerb der Berliner Festspiele für junge AutorInnen ausgezeichnet wurde. Sie wird Kostproben ihrer Kurzgeschichten präsentieren und über ihr Schreiben berichten.

Anmeldung zur Lesung über den Kontakt auf dieser Homepage.
Sie erhalten dann den ZOOM-Link zeitnah an Ihre EMail-Adresse. Teilnahme kostenfrei, aber natürlich freuen wir uns über eine Spende zur weiteren Unterstützung der Bibliothek.

kontakt@foerderverein-stabi-engen.de
Telefon Stadtbibliothek Engen: 07733 / 50 18 39

20 Jahre Förderverein!

Vor 20 Jahren, am 27. März 2001, wurde der Förderverein der Stadtbibliothek Engen gegründet. Ziel war es, die Einrichtung einer Bücherei für Kinder und später auch für Jugendliche zu unterstützen. Weil die Stadt voll und ganz hinter dieser Idee stand und so viele Freiwillige mit anpackten, konnte schon am 14. Juli 2001 eine kleine Bibliothek in der früheren „Linde“ eröffnet werden. Schon damals halfen viele Ehrenamtlich bei den Öffnungszeiten.
Längst ist die Bücherei an ihren jetzigen Standort in der Hauptstr. 8 umgezogen und bietet dort auf stark vergrößerter Fläche mehr als 19.000 Medien für die ganze Familie. Wegen Corona war auch an eine kleine Feier nicht zu denken. Trotzdem stießen Jutta Pfitzenmaier (1. Vorsitzende) und Gaby Stocker (Kassenwartin) mit einem Glas Sekt auf weitere gute Jahre an. Beide sind seit Anbeginn, also seit 20 Jahren im Vorstand des Fördervereins und freuen sich, dass 18 Leute der allerersten Stunde dem Verein treu geblieben sind und bis heute kaum jemand die Mitgliedschaft aufgekündigt hat. Derzeit hat der Verein 111 Mitglieder.     Bild: (c)FV
Ein Festwochenende zum 20-jährigen Bestehen von Bibliothek und Förderverein ist für den 11. und 12. Juni geplant, wenn die Corona-Bestimmungen dies erlauben.

Bücherlager ausgebrannt!

So traurig sah es aus  am Morgen des 23. März vor der Lagerhalle, in dem die Bücher für unseren traditionellen Büchermarkt gestapelt waren.            (c)FV

Zum Glück kamen keine Menschen zu Schaden und die Feuerwehr konnte größeren Schaden abwenden. Aber natürlich sind alle Medien für den Büchermarkt im Herbst zerstört. Ursache vermutlich Brandstiftung.  Wer macht denn so was?
Wo finden wir einen neuen Lagerplatz? Trocken und so groß wie eine Garage. Wer kann helfen?