Elternforum

Do, 23. Januar 2020, 20 Uhr

„Die Lüge der digitalen Bildung – Warum unsere Kinder das Lernen verlernen“ . Vortrag von Ingo Leipner, Wirtschaftsjournalist, Dozent und Buchautor

Von Politikern und Industrie als längst überfällig erklärt ist die Digitalisierung der Klassenzimmer. Von Entwicklungspsychologen und Hirnforschern wird der frühe Umgang mit Computer, Tablet oder Smartphone allerdings sehr kritisch beurteilt. Auch Ingo Leipners zentrale These stellt die Digitalisierung hinab bis zu den Kita-Räumen deutlich in Frage: „Eine Kindheit ohne Computer ist der beste Start ins digitale Zeitalter“. Diese These erläutert der Dipl. Volkswirt beim diesjährigen Elternforum in der Stadtbibliothek Engen.

Leipner setzt mit seiner Theorie bewusst einen Kontrapunkt zum vorherrschenden Digital-Diskurs. Er will dabei nicht die gute alte “Kreidezeit” verklären, als der Lehrer mit staubigen Händen vor einer Kreidetafel stand. Die Digitalisierung der Bildung erfolge jedoch fast nur technologie- und ökonomiegetrieben. Pädagogische Konzepte? Fehlanzeige! Statt um Verklärung geht es ihm um Aufklärung in der scheinbar alternativlosen Digital-Debatte, die seit langer Zeit recht einseitig in der Öffentlichkeit läuft. Elternforum weiterlesen

Peter Prange: „Eine Familie in Deutschland“

Fr, 14. Februar, 20 Uhr, Stadtbibliothek Engen

Der Tübinger Bestseller-Autor Peter Prange stellt seinen großen Roman in zwei Bänden vor: Eine Familie in Deutschland“

Seit Generationen leben die Isings im Wolfsburger Land, fernab und doch mitten in Deutschland. Alles verändert sich für die Familie, als auf Hitlers Befehl im Zuckerrübenland um den kleinen Ort Fallersleben eine gigantische Automobilfabrik entstehen soll. Dort soll der „Volkswagen“ gebaut werden.

Kinderärztin Charly und Filmproduzentin Edda, Autoingenieur Georg und Parteisoldat Horst – sie alle müssen sich entscheiden: Mache ich mit? Beuge ich mich? Oder widersetze ich mich?                                              (Bild: Rieke Penniger) Peter Prange: „Eine Familie in Deutschland“ weiterlesen

Nadine Pungs: „Meine Reise ins Übermorgenland“

Fr, 8. Mai, 20 Uhr, Stadtbibliothek Engen

Nadine Pungs, viel beachtete junge Reiseschriftstellerin, nimmt uns mit auf eine spannende Reise auf die arabische Halbinsel. In ihrem neuesten Buch „Meine Reise ins Übermorgenland – Allein unterwegs von Jordanien bis Oman“ ist sie wieder allein unterwegs, aber mit viel Neugier im Gepäck.
Sie reitet mit Beduinen durch die Wüste, übernachtet in Zelten und Wolkenkratzern, spricht mit Gastarbeitern und Geflüchteten, aber auch mit einem Scheich und hat eine Audienz bei einem Prinzen.
Pungs sammelt Geschichten aus dem Orient und fügt daraus ein schillerndes Mosaik des heutigen Arabiens zusammen.

Lesen Sie auch Nadine Pungs‘ erstes Buch: „Das verlorene Kopftuch – Wie der Iran mein Herz berührte“

Nadine Pungs, geb. 1981 im Rheinland, studierte Literaturwissenschaft und Geschichte, tingelte dann als Kleinkünstlerin durch die Dörfer, spielte Theater und organisierte Comedyshows. Ihre große Leidenschaft jedoch ist das Reisen, zumeist allein.