Ehrung für Förderverein

Neujahrsempfang mit Bürgerehrung in der neuen Stadthalle Engen

»Der Förderverein der Stadtbibliothek trug wesentlich dazu bei, dass die Bibliothek nicht nur realisiert werden konnte, sondern auch dazu, dass sie zu einer sehr attraktiven Einrichtung geworden ist«, betonte Bürgermeister Moser. Hervorgegangen aus der »Bürgeraktion Bücherei Engen« (BABE), sei der Verein im März 2001 gegründet worden mit dem Ziel, den Aufbau einer Kinder- und Jugendbibliothek zu unterstützen. Im Juli desgleichen Jahres wurde die Stadtbibliothek Engen im Erdgeschoss im ehemaligen Gasthaus»Linde« in der Altstadt eröffnet. Sie entwickelte sich in den folgenden Jahren prächtig, der Platzbedarf wurde immer größer, so dass im Februar 2009 der Umzug in größere Räume in die Hauptstraße 8 erfolgte. »Der Medienbestand erhöhte sich in den vergangenen 17Jahren von rund 1.000 auf heute 17.500 Einheiten, die Zahl der Ausleihen stieg von 10.000 auf knapp 60.000«, stellte Moser die erfolgreiche Entwicklung dar. Der Mitgliederstand des Fördervereins sei von 24 auf mehr als 100 angewachsen. Der Verein unterstütze die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen Judith Maier Hagen und Bärbel Oetken in der zwischenzeitlich zur Bibliothek für alle Generationen gewordenen Einrichtung nicht nur mit 19 ehrenamtlichen HelferInnen bei der Ausleihe (»Sie leisten pro Jahr gut 700 Stunden, was etwa eine halbe Vollzeitstelle und damit rund 25.000 Euro ausmacht«),  sondern auch materiell (»Diese Unterstützung steigert die Attraktivität und die Aktualität des Medienbestands«) durch den »pfundweisen« Verkauf von gespendeten Büchern beim alljährlichen großen Büchermarkt sowie durch die Organisation von Veranstaltungen für Erwachsene. »Der Förderverein ist mit ein Erfolgsfaktor für die Stadtbibliothek Engen«, würdigte der Bürgermeister zusammenfassend, bevor er der Vorsitzenden Jutta Pfitzenmaier und Kassiererin Gabriele Stocker, beide seit Vereinsgründung im Vorstand,sowie der stellvertretenden Vorsitzenden Christa Meschenmoser und Schriftführerin Elke Lohmann Urkunde und Ehrennadeln überreichte.

Textquelle: Auszugsweise aus“HEGAUKURIER“ Amtsblatt der Stadt und der Verwaltungsgemeinschaft Engen 44.Jahrgang, Nr. 3, 17. Januar 2018

Bild: Stadt Engen