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Elternforum

Do, 23. Januar 2020, 20 Uhr

„Die Lüge der digitalen Bildung – Warum unsere Kinder das Lernen verlernen“ . Vortrag von Ingo Leipner, Wirtschaftsjournalist, Dozent und Buchautor

Von Politikern und Industrie als längst überfällig erklärt ist die Digitalisierung der Klassenzimmer. Von Entwicklungspsychologen und Hirnforschern wird der frühe Umgang mit Computer, Tablet oder Smartphone allerdings sehr kritisch beurteilt. Auch Ingo Leipners zentrale These stellt die Digitalisierung hinab bis zu den Kita-Räumen deutlich in Frage: „Eine Kindheit ohne Computer ist der beste Start ins digitale Zeitalter“. Diese These erläutert der Dipl. Volkswirt beim diesjährigen Elternforum in der Stadtbibliothek Engen.

Leipner setzt mit seiner Theorie bewusst einen Kontrapunkt zum vorherrschenden Digital-Diskurs. Er will dabei nicht die gute alte “Kreidezeit” verklären, als der Lehrer mit staubigen Händen vor einer Kreidetafel stand. Die Digitalisierung der Bildung erfolge jedoch fast nur technologie- und ökonomiegetrieben. Pädagogische Konzepte? Fehlanzeige! Statt um Verklärung geht es ihm um Aufklärung in der scheinbar alternativlosen Digital-Debatte, die seit langer Zeit recht einseitig in der Öffentlichkeit läuft. Elternforum weiterlesen

Arno Camenisch: „Der letzte Schnee“

Di, 13. November, 20 Uhr

„Der letzte Schnee“ vom Schweizer Autor Arno Camenisch, illustriert von Roman Nowka an der Gitarre

Meisterhaft vorgetragenes Absurdistan in den Graubündner Bergen.

Begeistertes Publikum auch beim drittem Besuch von Arno Camenisch in Engen.

Monika Taubitz: „Asche und Rubin“

Mi, 2. Mai, 20 Uhr, Stadtbibliothek   (Literatursommer Bad.-Württ.)

© Sylvia Floetemeyer

Monika Taubitz stellte in ihrer Biographie das außergewöhnliche Leben der Helene von Bothmer (1908-1996) vor: vom New Yorker Topmodel der 30er Jahren zur Retterin vom „Fürstenhäusle“ der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff in Meersburg.

Kirsten Schaefer rezitierte drei Gedichte der Droste.