Lesetipp Juni 2021

Arno Camenisch: „Der Schatten über dem Dorf“
Camenisch
, geb. 1978 in Tavanasa in Graubünden, ist durch seine Lesungen in Engen bestens bekannt. Er hat in der Schweiz und in Deutschland zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Seine Bücher wurden in 20 Sprachen übersetzt. „Der Schatten über dem Dorf“ stand schon kurz nach Erscheinen auf der Schweizer Bestseller-Liste.
Sein zwölftes Buch weicht nun von den vorhergehenden doch etwas ab, nicht im Umfang, denn wieder hat es nur rund 100 Seiten, die doch die ganze Welt seines Heimatdorfes in der Surselva enthalten. Der Ton jedoch ist reifer, das Thema ernster.
Foto©JanoschAbel
Arno Camenisch erzählt vom Dorf in Graubünden, das von einer Tragödie überschattet wird. Lesetipp Juni 2021 weiterlesen

Lesetipp Mai 2021

Iris Wolff: „Die Unschärfe der Welt“ zu Gast per ZOOM in Engen
Am 20. Mai 2021, gerade einen Tag nach der Verleihung des Evangel. Buchpreises in Halle und nur wenige Tage, nachdem sie den Solothurner Literaturpreis erhalten hatte, konnten wir Iris Wolff in einer ZOOM-Lesung begrüßen. Ihr vierter Roman erzählt die bewegende Geschichte einer Familie aus dem Banat, von der ethnischen Vielfalt Rumäniens und umreißt eine Umbruchphase Europas: den Fall des Eisernen Vorhangs. Ein großer Generationenroman, der auf berückend poetische Weise Verlust und Neuanfang miteinander in Beziehung setzt. Unser Urteil: „Iris Wolff ist ein Wort- und Klangzauberer.“
Iris Wolff, geboren 1977  in Siebenbürgen, kam mit acht Jahren nach Deutschland. Sie arbeitete mehrere Jahre am Literaturarchiv Marbach. Sie lebt in Freiburg.
Der Roman wurde für zahlreiche Buchpreise nominiert und ausgezeichnet.
In der Lesung beeindruckte Iris Wolff durch einen wunderbaren Vortragsstil und durch ihre sympathische und offene Art über sich und ihr Schreiben zu reden.
Der Literaturkritiker Denis Scheck urteilt: »Eine Autorin mit einem traumsicheren Sprachgefühl.«  Das können wir nach der Lesung nur bestätigen!        Bild: ©Annette Hauschild/Ostkreuz

Eingeleitet wurde der Abend von Amalie Mbianda Njiki,
Abiturientin am Hegau-Gymnasium Singen, die beim bundesweiten Literatur-Wettbewerb der Berliner Festspiele für junge AutorInnen ausgezeichnet wurde. Sie präsentierte Kostproben ihrer Kurzgeschichten berichtete und über ihr Schreiben.     Bild: ©privat

 

Lesetipp April 2021

Überlingen – Wenn schon immer noch keine Landesgartenschau, dann wenigstens Literatur zum Lesen im heimischen Garten

Einen Vorgeschmack liefert der kleine Bildband „Blühendes Überlingen“, erschienen im Gmeiner Verlag 2020.
Kennern empfehlen wir „Überlingen literarisch – ein Spaziergang durch die Jahrhunderte“ von Sigmund Kopitzki und Waltraud Liebl mit Zeichnungen von Andrea Zaumseil.  (mehr Info unten)                                                Bild: (c)FV

Krimi-Freunde können sich gruseln beim „Mondblumenrätsel“ von Christine Rath und Dieter Jaeschke. Was geschah in einer dunklen Neumondnacht am Überlinger See? Lesetipp April 2021 weiterlesen